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Was Betreuer wissen müssen

Schulung des Treffpunktes Korbach und der Lebenshilfe Waldeck startet am 21. Februar.

Betreuerschulung 2018Was sind die Aufgaben eines gesetzlichen Betreuers und welche Angebote gibt es zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit? Diese und andere Fragen werden Familienangehörigen, potenziellen Helfern und Interessierten bei einer Schulung beantwortet, welche der Treffpunkt Korbach und die Lebenshilfe Waldeck am Mittwoch, 21. Februar starten.
Die kostenlose Reihe erstreckt sich über acht Abende - damit sei es einer der ausführlicheren Kurse dieser Art, sagt Andrea Franke vom Betreuungsverein des Treffpunkts. Die jährlich angebotene Schulung orientiert sich am „Hessischen Curriculum“, um die Standards sicherzustellen, erklärt Achim Beinlich von der Lebenshilfe. Interessierte können auch einzelne Veranstaltungen besuchen oder Module nachholen, die sie im Vorjahr verpasst haben.
Helfer statt Vormund
Eine gesetzliche Betreuung kann seit 1992 für Menschen eingerichtet werden, die bestimmte Angelegenheiten nicht mehr selber regeln können - das erstreckt sich je nach persönlichem Bedarf etwa auf Finanzen oder den Umgang mit Behörden. Das Amtsgericht kann Betreuungen für von geistigen, seelischen oder Alterserkrankungen betroffene Menschen einreichten, oft werden sie von Angehörigen und Ehrenamtlichen geführt. Der Zuspruch zu den Schulungen sei hoch, berichtet Andrea Franke: Neben potenziellen Betreuern sind auch Betroffene dabei, die wissen wollen, was bei ihrer Betreuung auf sie zukommt.
Anmeldungen für die Schulung werden unter den Telefonnummern 05631/50690-18 und 05631/7012 entgegengenommen.

Acht Termine bis zum 9. Mai
Die Schulung setzt sich aus acht Abenden zusammen, jeweils von 19 bis 21 Uhr. Wenn nicht anders vermerkt, finden sie mittwochs bei der Lebenshilfe, Am Kniep 6c, in Korbach, statt.

  • 21. Februar: „Das Betreuungsverfahren“ mit Richter Marc Wolf vom Betreuungsgericht Korbach.
  • 28. Februar: „Rechte und Pflichten des Betreuers“ mit Friedrich Vogel, Rechtspfleger am Betreuungsgericht.
  • 6. März (Dienstag): „Stationäre und ambulante Angebote für Menschen mit einer psychischen Erkrankung“ mit Petra Sonnauer, ärztliche Leitung der Vitos-Tagesklinik Korbach. Der Abend findet ebendort statt.
  • 14. März: „Die Aufgabenkreise“ mit Mitarbeitern der Betreuungsvereine.
  • 21. März: „Soziale Sicherheit - Hilfeleistungen in der Pflege“ mit Erhard Daume vom Fachdienst Soziale Angelegenheiten des Landkreises.
  • 25. April: „Stationäre und ambulante Angebote für Menschen mit einer geistigen Behinderung“ mit Sozialarbeitetinnen. Der Termin findet auf dem Hofgut Rocklinghausen bei Twiste statt.
  • 2. Mai: „Stationäre und ambulante Angebote für Menschen mit einer Demenz-Erkrankung“ mit Ribana Klabunde, Einrichtungsleitung der Pflegeeinrichtung „Haus am Nordwall“. Der Termin findet ebendort statt.
  • 9. Mai: „Rolle des Betreuers“ und Übergabe der Zertifikate mit Mitarbeitern der Betreuungsbehörde. (wf/r)

Quelle: WLZ vom 01.02.2018

 

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